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Remote Operations bei Riedel

Remote und dezentral: der neue Standard?

Live-Produktionen trotz Covid-19 zu fahren, hat sich in der Vergangenheit als eine der großen Herausforderungen der Branche erwiesen – aber auch zwangsläufig viel neues Know-how entstehen lassen, das auch nach der Pandemie Anwendung findet. Detlef Hoepfner berichtete in unserer Ausgabe 5.2021 von seinen Einblicken in die Remote Operations bei Riedel Communications.

Für Unternehmen wie Riedel Communications, die in mehreren Märkten unterwegs sind, bietet sich aktuell die Chance für einen Know-How-Transfer. Technologien, mit festgelegtem Fokus entwickelt, können nun ihre Stärken auch in Szenarien ausspielen, an die man bisher nicht dachte – oder um die man als Anwender nur aus Gewohnheit bisher einen Bogen machte. Technologisch hat das vergangene Jahr hier manche Beschleunigung angestoßen.

Entwicklungen, die erst für die nahe Zukunft geplant waren, setzt Riedel nun heute schon praktisch um. Von den Ergebnissen kann man als Kunde profitieren, denn wie Lutz Rathmann, bei Riedel für den Geschäftszweig „Managed Technology“ verantwortlich, zurückblickt: „2020 haben wir eine ordentliche Lernstrecke absolviert!“ Die betrifft vor allem den Einsatz und die geschickte Kombination von Technologie im Sinne des Kunden – eben Managed Technology.

Lutz Rathmann, hier im Remote Operations Center, verantwortet bei Riedel seit 2020 den Geschäftszweig „Managed Technology“.

Remote Operations: Teil der Managed Technology

Hinter dem großen Riedel-Logo stehen zwei große Divisionen: Die Herstellung und der Verkauf von Geräten für den „Medientransport“, darunter MediorNet und Intercoms. Gleichzeitig werden diese Technologien im eigenen Rental-Zweig eingesetzt. „Managed Technology“ umschreibt bei Riedel, die eigene Technologie auch für den Kunden in ihrer Anwendung zu betreuen. Das können große, komplexe Setups sein als temporäre Projekte wie die Olympischen Spiele oder große Sportserien. Hier bewährt sich auch der sehr große Bestand an Geräten, um die Komplexität der hohen, schnellen Bedarfsspitzen gut abzudecken. Die Anforderungen der unter einem Dach, aber getrennt geführten beiden Divisionen sind dabei sehr verschieden: Auf der einen Seite stehen die klassischen, sehr preissensitiven Events mit kurzen Anlaufzeiten bei sehr hohem Bedarf. Auf der anderen Seite muss auch die Entwicklung schnell und vorausgerichtet sein, ist aber mit einer hochpräzisen Produktion diffiziler Mediengeräte verbunden. Rückmeldungen aus dem eigenen Rental, den „Field Engineers“, fließen daher wieder in die Entwicklung, so Lutz Rathmann: „Wir wenden die Produkte mit als Erste an und generieren dadurch frühes Feedback. Zudem erfolgt ein intensiver Austausch, bevor die nächste Technologiegeneration kommt: Was wären denn noch zusätzliche Benefits für den Kunden oder die Produktion? Wenn man eine Großproduktion macht, entdeckt man immer noch kleine Gaps Ideen, die einem meistens direkt bei der Anwendung kommen.

Notstart für Remote-und IP-Produktionen

Die Pandemie-Herausforderungen trafen bei Riedel auf eine Situation, in der sowieso gerade über neue Produktions-Szenarien nachgedacht wurde: „Wir haben vor Corona schon mit Remote- und IP-Produktionen gearbeitet. Ziel: Wie kann man in der Zukunft skalieren? Stark getrieben von den Themen Nachhaltigkeit und Kostensensitivität. Müssen wir in fünf Jahren wirklich noch mit vielen Leuten zu einem Projekt reisen? Muss ich weiterhin das gesamte Equipment verschiffen? Ergeben sich nicht dadurch, dass Internet of Things und IP solchen Aufwind erhalten, nachhaltige Konzepte, die Ressourcen teilen?“ [14517]


Wenn Sie mehr über Remote Production erfahren möchten: Den vollständigen Artikel aus unserem Heft 5.2021 gibt es hier!


 

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