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NAB Show 2026: Adobe erweitert KI-gestützte Video-Workflows

Zur NAB Show 2026 zeigt Adobe neue Funktionen für Firefly, Frame.io und Premiere Pro. Im Fokus stehen KI-gestützte Tools, die Video-Workflows von der Erstellung bis zur Kollaboration effizienter und integrierter machen sollen.

NAB 2026 Adobe
Foto: Adobe

Adobe erweitert seine Video-Tools um neue KI-Funktionen und baut die Integration zwischen Firefly, Premiere Pro und Frame.io weiter aus. So erhält etwa der Firefly Video Editor erweiterte Audio- und Farbtools. Die aus Premiere bekannte Funktion „Enhance Speech“ ist nun integriert und ermöglicht es, Dialoge automatisch zu bereinigen und Störgeräusche zu reduzieren. Ergänzend lassen sich Sprache, Musik und Umgebungsgeräusche gezielt ausbalancieren. Auch bei der Bildbearbeitung setzt Adobe auf Vereinfachung. Farbparameter wie Belichtung, Kontrast oder Farbtemperatur können direkt im Editor per Regler angepasst werden. Über die Integration von Adobe Stock steht zudem ein umfangreicher Zugriff auf lizenzierte Video-, Bild- und Audioassets innerhalb des Workflows zur Verfügung.

In Premiere Pro führt Adobe mit Version 26.2 und einem neuen Farbmodus (Beta) eine überarbeitete Color-Grading-Umgebung ein. Diese ist stärker auf die Arbeitsweise von Editorinnen und Editoren zugeschnitten und soll Farbkorrekturen enger mit dem Schnittprozess verschränken. Weitere Neuerungen betreffen die Objektmaskierung mit differenzierten Kantenmodi, zusätzliche Effekte sowie ein durchsuchbares Sequenzindex-Panel, das die Navigation in komplexen Timelines erleichtert.

Auch After Effects wird mit neuen KI-Funktionen versehen. Mit der sogenannten Objektmatte lassen sich nun bewegte Elemente schneller und präziser maskieren. Die Funktion zielt insbesondere auf typische Compositing-Aufgaben wie Rotoscoping und beschleunigt diese durch automatisierte Auswahl- und Verfeinerungswerkzeuge.

Für die teamübergreifende Zusammenarbeit stellt Adobe Frame.io Drive vor. Die Desktop-Anwendung bindet Frame.io-Projekte direkt ins Dateisystem ein, so dass Medien wie lokale Dateien genutzt werden können. Inhalte werden bei Bedarf gestreamt, während ein lokaler Cache für Performance sorgt. Klassische Download- und Synchronisationsprozesse entfallen damit weitgehend, was insbesondere verteilte Produktionsumgebungen beschleunigen dürfte.

Parallel erweitert Adobe die KI-Basis von Firefly um zusätzliche Video-Modelle. Mit Kling 3.0 und Kling 3.0 Omni kommen zwei Varianten hinzu, die auf schnelle Generierung, konsistente Bildgestaltung und erweiterte Kontrolle über Parameter wie Kamerawinkel, Dauer oder Bewegungsabläufe abzielen. Sie ergänzen ein wachsendes Ökosystem externer und eigener KI-Modelle, das zunehmend flexibel in bestehende Workflows integriert wird.

Insgesamt zielt Adobe darauf ab, die einzelnen Produktionsschritte von der Generierung über Editing und Compositing bis hin zur Kollaborationstärker zu verzahnen. KI fungiert dabei als verbindendes Element, das Prozesse beschleunigen und gleichzeitig neue kreative Spielräume eröffnen soll.

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