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Freier Kameramann aus Hamburg

Drei Fragen an Oliver Kratz

In der Rubrik “Drei Fragen an” stellen wir in jedem Heft eine Filmschaffende oder einen Filmschaffenden mit drei kurzen Fragen zu Arbeitsschwerpunkt, beruflichem Engagement und Freizeit vor! In der Ausgabe 1-2/2016 nutzte Oliver Kratz die Chance, sich der Branche vorzustellen.

Was ist Dein Arbeitsschwerpunkt?

Mittlerweile drehe ich überwiegend Reportagen und Dokumentationen. Ich liebe den direkten Bezug zu den Protagonisten, die mannigfaltigen Themen und die rasche unkomplizierte Arbeitsweise. Dafür nutze ich gerne eine Sony F5. Meine früheren Erfahrungen als Beleuchter und Filmassistent sind eine tolle und von Kunden sehr geschätzte Ergänzung.

Was war das zuletzt von Dir gedrehte Projekt?

Das war eine NDR-Reportage über ein Flüchtlingsheim in Hamburg. Die Geschichten der Flüchtlinge, ihrer Flucht über das Mittelmeer hautnah erzählt zu bekommen hat mich sehr berührt. Es war beeindruckend, wie schnell die Menschen Vertrauen zu uns hatten und wie offen sie waren. Letzte Woche hatte ich in Kanada das Vergnügen für Red Bull mit der ARRI Amira zu drehen. Ich war überrascht, dass die Kamera sogar im Rec709-Gamma unfassbare, geradezu plastische Bilder erzeugt. Die Herausforderung war dabei in wenig Zeit der Crashed-Ice-Serie 2015/16 eine neue Bildsprache zu geben.

Wofür schlägt Dein Herz außerhalb der Arbeit?

Wenn man bereits lange an der Kamera arbeitet, kommen die Gedanken, ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen und dafür selber die Verantwortung zu übernehmen. Da ich gerne Rennrad fahre, habe ich vor knapp zwei Jahren mit den Dreharbeiten zu einer Rennrad-Doku über die sogenannten Jedermänner begonnen. Das ist ein ganz tolle Erfahrung, fünf Porträts über spannende 90 Minuten selber zu produzieren und meine private Leidenschaft auf diese Weise auszuleben.

Sie arbeiten an der Kamera, am Tonmischpult, im Szenenbild oder einem anderen technischen Gewerk? Dann beantworten Sie doch auch unsere drei Fragen und stellen sich der Branche vor.

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