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IBC 2026: Sony DWX zeichnet jetzt im Bodypack auf

Sony erweitert zur IBC 2026 sein digitales DWX-Funksystem um den Bodypack-Sender DWT-B40 und den Vierkanal-Empfänger DWR-R40Q. Wichtigste Neuerung der vierten DWX-Generation ist eine interne 32-Bit-Float-Aufzeichnung im Sender. Sie dient als Backup, falls die Funkverbindung während einer Aufnahme gestört wird.

IBC Sony
Foto: Sony

Der DWT-B40 zeichnet das Audiosignal dafür auf einer microSD-Karte auf. Die Aufnahme lässt sich direkt am Sender oder über Sonys Cross Remote vom Empfänger aus starten. Timecode-Synchronisation soll anschließend die Zuordnung des Backup-Materials in der Postproduktion erleichtern.

Durch die Aufzeichnung mit 32 Bit Float soll zudem ein sehr großer Pegelbereich ohne Übersteuerung erfasst werden können. Damit erfüllt die interne Aufnahme zwei Funktionen: Sie sichert nicht nur gegen Aussetzer der Funkstrecke ab, sondern reduziert auch das Risiko einer unbrauchbaren Aufnahme durch eine ungünstige Aussteuerung.

Funkstrecke und Recorder wachsen zusammen

Die Integration eines Recorders in den Sender verändert dabei die Rolle des Bodypacks. Eine stabile HF-Verbindung bleibt für Live-Produktionen unverzichtbar, bei aufgezeichneten Produktionen entsteht jedoch eine zweite Sicherheitsebene: Selbst wenn das Signal am Empfänger zeitweise ausfällt, kann die lokal aufgezeichnete Datei erhalten bleiben.

Sony verbindet diese Absicherung mit einer Überarbeitung der Funktechnik. Der DWT-B40 erreicht abhängig von den regionalen Bestimmungen eine Sendeleistung von bis zu 50 mW. Verschiedene Übertragungsmodi erlauben eine Gewichtung zwischen niedriger Latenz und hoher Übertragungssicherheit. Der Sender kann mit Lithium-Ionen-Akkus oder über USB versorgt werden und stellt für angeschlossene Kondensatormikrofone auch 48-Volt-Phantomspeisung bereit.

Vier Kanäle in einer Höheneinheit

Der DWR-R40Q empfängt vier Kanäle im True-Diversity-Betrieb und benötigt dafür eine Höheneinheit im Rack. Für schwierige HF-Umgebungen steht zusätzlich ein Vier-Antennen-Diversity-Modus zur Verfügung.

Auf der Audi0 Seite verbindet Sony ebenfalls klassische und netzwerkbasierte Infrastruktur. Der Empfänger besitzt analoge XLR-Ausgänge und integriert Dante. Vier Dante-Ports sollen flexiblere Netzwerkstrukturen und eine höhere Ausfallsicherheit der IP-Verbindung ermöglichen.

Gleichzeitig versucht Sony, die Einrichtung des Systems zu vereinfachen. Frequenzkonfiguration und Pairing von vier Kanälen sollen mit wenigen Bedienvorgängen möglich sein. Das ist Teil einer breiteren Positionierung der vierten DWX-Generation, denn die Technik richtet sich weiterhin an professionelle Broadcast- und Live-Anwendungen, soll aber weniger spezialisiertes HF-Wissen für grundlegende Setups voraussetzen. DWT-B40 und DWR-R40Q sollen im Februar 2027 verfügbar sein. Sony nennt aktuell noch keine Preise.

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