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Auszubildender Mediengestalter Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk in München

Drei Fragen an Johannes Pfau

In der Rubrik “Drei Fragen an” stellen wir in jedem Heft eine Filmschaffende oder einen Filmschaffenden mit drei kurzen Fragen zu Arbeitsschwerpunkt, beruflichem Engagement und Freizeit vor! In unserer Ausgabe 9.2016 stellten wir unsere drei Fragen an Johannes Pfau. Er absolvierte da gerade seine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beim Bayerischen Rundfunk in München.

Johannes Pfau mit einer digitalen Filmkamera
(Bild: Foto: Julian Reischl)

1. Was ist Dein Arbeitsschwerpunkt?

Meine große Leidenschaft liegt auf jeden Fall in der Bild- und Lichtgestaltung mit der Kamera, auch wenn ich in meiner Ausbildung zum Mediengestalter in alle möglichen Richtungen ausgebildet werde. Meine Freunde sagen, ich bin der arbeitsliebendste Mensch, den sie kennen. Ich kann das nicht beurteilen, aber ich stehe morgens gern auf und gehe gern in die Arbeit.

Meine letzten Projekte waren das 13-minütige Psycho-Drama „Die Irritation“, diverse andere szenische, dokumentarische oder künstlerische Kurzfilme und ein großes Dokumentarfilmprojekt über ein Pfadfinderlager in Süddeutschland. Ein ähnliches, noch größeres Projekt nimmt gerade in der Vorproduktionsphase jeden meiner freien Abende ein. Vielleicht stimmt das mit dem arbeitsliebenden Menschen.

2. Bist Du in einem Verband aktiv?

Ich bin noch in keinem Verband, aber ich denke, das wird auf jeden Fall passieren. Ich bin Verfechter der verhandelten Tarifgagen und verlange diese auch bei diversen Auftragsproduktionen. Ich will nicht zu denen gehören, die die Gagen der Zukunft kaputt machen und erfahrenen Kameraleuten die Lebensgrundlage stehlen. Und das versuche ich auch in Gesprächen mit Kollegen, Freunden und Bekannten zu vermitteln, um ein Gefühl nach außen zu tragen, was Film kostet und weshalb. Nur so können Kunden sich darauf einstellen, welche Kosten auf sie zukommen, und sind hoffentlich dementsprechend eher bereit, angemessen zu bezahlen. Ich denke, eine Mitgliedschaft in einem Verband trägt dazu bei, dass in diese Richtung was geschieht.

3. Wofür schlägt Dein Herz außerhalb der Arbeit?

Ich bin Abenteurer. Bin viel auf Reisen in vielen verschiedenen Ländern und Kulturen. Ich bin Pfadfinder, Wanderer, Musiker. Hauptsache, neue Dinge sehen und erleben. Manchmal, wenn ich neben der Arbeit Zeit habe, bin ich auch sehr gern Freund. Und gern unter Menschen. Ich bin jung und genieße das in vollen Zügen. [4181]


Sie arbeiten an der Kamera, am Tonmischpult, im Szenenbild oder einem anderen technischen Gewerk? Dann beantworten Sie doch auch unsere drei Fragen und stellen sich der Branche vor.


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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Hallo, ich mache jetzt seit 35 Jahren Filme, habe früher viel Fernsehen gemacht und mich jetzt auf Kinder-und Jugendfilme spezialisiert. Ich schreibe Drehbuch, mache Regie und drehe auch selbst, mal. 1. mal 2. Kamera. Unser letzter Film “Gemeinsam statt einsam” (60 min.)lief auf dem Deutschen Filmfestival in Ludwigshafen am Rhein. Derzeit drehen wir mit 20 Kids unseren neuen Film: “Das Geheimnis der Siebten Welle – Ein magisches Abenteuer”
    ( 90 min). Wir drehen mit 20 Kids auf Fuerteventura, auf Mallorca, auf Malta, in Ludwigshafen am Rhein, in Ulm und in meiner Heimat, dem 5-Seen in Bayern. Meine Markenzeichen sind : Auf Augenhöhe mit den Kids zu drehen, die Kinder wahrhaftig und authentisch darzustellen, mit den Kids aktiv bei Dreharbeiten zusammen zu arbeiten und die Liebe zur Phantasie und zum Story-Telling! Gerne könnt ihr mir “Drei Fragen” stellen. Meine homepages sind http://www.kidsmovies.de und http://www.finkefilms.de

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