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Film & TV Kamera 6.2023: Das neue Heft ist da!

Liebe Film- & Medienschaffende,

ab sofort und auf unbestimmte Zeit werden sich die Fans US-amerikanischer Late-Night-Shows in den Schlaf weinen müssen. Denn in den USA sind die Drehbuchautoren in einen unbefristeten Streik getreten, der natürlich als erstes die täglichen Formate der Late- Night-Hosts Jimmy Fallon, Stephen Colbert und Seth Meyers trifft. Aber auch bei den wöchtentlichen Shows wird bald der Bildschirm dunkel bleiben.

Seit Mitte März hatte die Autoren-Gewerkschaft mit der Alliance of Motion Picture and Television Producers über einen neuen Vertrag verhandelt und dabei Gehaltserhöhungen, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Zuschüsse für die Kranken- und Altersversorgung gefordert. Wie so ein Streik aussehen kann, zeigt das Beispiel des letzten Arbeitskampfs 2007/08. Der dauerte 100 Tage, Dreharbeiten wurden gestoppt und Filmprojekte verschoben. Vielleicht dauert also der Ausstand der Autoren noch an, wenn dieses Heft erscheint.

Noch etwas weiter in der Zukunft, doch schon fest im Terminkalender, ist die nächste CiNEC am 18. und 19. Februar 2024. Nicht nur haben wir dem Branchenevent ein neues, frischeres Logo gegönnt. Wir haben auch durch ein neues Konzept und die Kooperation mit der LEaT X South echten Mehrwert geschaffen: Filmtechnik trifft Veranstaltungstechnik.

Die Verbindung der CiNEC und der LEaT X South ist eine neue Möglichkeit für die Branche, sich zu vernetzen und neue Impulse für die Zukunft zu setzen. Es entsteht eine einzigartige Plattform für alle Akteure der Film- und Veranstaltungsbranche. Auch der CiNECongress, den wir im September 2022 erfolgreich auf die Beine gestellt haben, wird im Rahmen der CiNEC erneut stattfinden und wieder ein hochkarätiges Programm mit Talks und Podien sowie interessanten Roundtables und Erfahrungsberichten aus erster Hand bieten.

Also: Save the date – wir sehen uns in München!

Ihr

Uwe Agnes
Chefredakteur

 

Ausgabe 6.2023

 

FOKUS

  • Editorial
  • Drei Fragen an … Melissa Arcak aus Wuppertal

AT WORK

  • Eine Welt erschaffen DoP Willy Dettmeyer drehte die sechs Episoden der Verfilmung von Wolfgang Hohlbeins Roman „Der Greif“ und hat uns erzählt, was ihm bei der visuellen Gestaltung des Fantasystoffs wichtig war.
  • Weg von der Schönheit Beim Look der Serie „A Thin Line“ landete DoP Philipp Baben der Erde bei Ektachrome-Farben und Korn.

HANDS-ON

  • Mobil mischen Dennis Grell, Toningenieur in Lübeck, entwickelte mit seinem Kollegen Philipp Staudinger eine Pop-up-Lösung für die Dolby-Surround-Mischung von Filmen, die dafür einen bestehenden Kino-Saal nutzt.
  • Sinn und Unsinn von 8K Seit Bilder elektronisch aufgenommen und gesendet werden, zählen wir Pixel. Bei 8K gibt es besonders viele.

AUF EINEN BLICK

  • NAB Show 2023
  • Menschen & Branche

BRANCHE

  • Was bewegt sich beim Berufsverband Kinematografie? Vor einem Jahr trafen sich die Mitglieder des BVK zur Wahl eines neuen Vorstands. Wir fragten BVK- Mitglied Anna Schenk, was seitdem angestoßen wurde und was es mit den „Committees“ auf sich hat.
  • Wirtschaftsfaktor YouTube Vor rund 15 Jahren begann die Geschichte von YouTube Germany. Wir werfen einen Blick auf die Geschichte der Bewegtbild-Plattform und zeigen, welche Zahlen hinter der Bildschirmoberfläche stecken.

FESTIVAL

  • Dokumentieren und kämpfen Beim Internationalen Frauenfilmfest (IFFF) in Dortmund hatten Festivalleiterin Maxa Zoller und ihr Team Grund zum Feiern: Es gab so viel Zulauf, dass teilweise zusätzliche Stühle ins Kino gestellt wurden.
  • Die Welt spiegeln Die 69. Ausgabe der Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen lief erstmals wieder wie gewohnt ab und zeigte sich inhaltlich geprägt von aktuellen Themen der Gegenwart.
  • Zentrum des Trickfilms und der Effekte Das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart fand Ende April zum 30. Mal statt, zusammen mit der englischsprachigen Konferenz FMX – Film & Media Exchange und den Animation Production Days.

DIALOG

  • Statisches bewegen Gisela Wunderlich und Bernt Engelmann realisieren zusammen Filmessays über Künstler. Gerdt Rohrbach fragte sie, was Filme über bildende Kunst überhaupt leisten können.
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