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Editorin aus Mainz

Drei Fragen an Sabine Engelhardt

In unserem Heft E04.2025  beantwortete die Editorin Sabine Engelhardt unsere Drei Fragen und erzählte uns, warum sie Dokumentationen als Eigenproduktionen im ZDF befürwortet – und wo sie es mit Molière hält.

Sabine Engelhardt
Foto: privat

1. Was ist dein Arbeitsschwerpunkt?
Nach vielen Jahren Berufspraxis als Editorin ist meine derzeitige Aufgabe die Leitung des Teams Schnitt für Dokumentationen und Reportagen im ZDF. Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Führungsverantwortung und Personaleinsatzplanung, aber auch die berufliche Qualifikation der Kolleg:innen ist ein wichtiger Aspekt meiner Aufgaben, ebenso wie Produktionsberatungen oder die Nachwuchsförderung.

In meiner Position bin ich Ansprechpartnerin für die Editorinnen und Editoren sowie für Redakteure. Sollte es einmal Beschwerden geben, kümmere ich mich darum, zudem ist die Teamleitung eine Schnittstelle zur Leitung des Geschäftsfeld und des Bereichs.

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Dokumentationen als Eigenproduktionen in ihren Workflows zu unterstützen, aber auch dafür zu werben, dass solche Projekte überhaupt als Eigenproduktionen entstehen. Bei so vielen hochmotivierten und kompetenten Editor:innen, die in meinem Team beim ZDF schneiden, ist das für mich eine absolute Notwendigkeit.
Außerdem habe ich beim Deutschen Kamerapreis über viele Jahre in verschiedenen Jurys als Jurorin arbeiten dürfen, immer im dokumentarischen Bereich. Die Nähe zu Dokumentationen und Dokumentarfilmen, zu den Filmemacher:innen und der Blick über den Tellerrand ist für mich eine unglaublich spannende Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.

2.Bist du in einem Verband aktiv?
Nein, einem Verband bin ich nie beigetreten.

3. Wofür schlägt dein Herz außerhalb der Arbeit?
Außerhalb meiner Arbeit, die ich sehr schätze, schlägt mein Herz für meine Familie. Neben einem großen Freundeskreis spiele ich Sopran-Saxophon und singe in einem Chor. Außerdem reise, filme und fotografiere ich gerne.

Festivals und Kinobesuche sind ebenfalls ein großes Hobby, Kunst und Kultur haben einen Schwerpunkt in unserer Freizeitgestaltung. Soziale Arbeit füllt mich aus. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich Jurorinnen-Arbeit gerne noch in meiner Freizeit weiterführen. Diese Eindrücke und Einblicke in viele unterschiedliche Inhalte und in deren unterschiedlichste filmische Umsetzung finde ich immer wieder unglaublich spannend.

Wenn ich Dezember aufhöre zu arbeiten, wird für mich das Sprichwort von Molière gelten: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.“ Das ist mein Lebensmotto. Es wird sich immer wieder Neues ergeben, was mich zufrieden und glücklich machen wird, ohne dass dabei die Vergangenheit in Vergessenheit gerät. [15587]

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