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„Tatort“-Dreh mit Red Komodo und ARRI ALEXA Mini

Free Download: Unfassbar filmisch

Thriller statt Krimi: Mit dieser Idee gingen Regisseur Gregory Kirchhoff und DoP Dino von Wintersdorff an die visuelle Umsetzung für den Dresden-„Tatort“ „Katz und Maus“. Wir haben vom Kameramann erfahren, wieso die Red Komodo dabei eine wichtige Rolle spielte. Hier gibt es nun den kompletten Artikel zum kostenlosen Download!

PDF-Cover "Unfassbar filmisch"

Innovation trifft Tradition: So könnte man vielleicht mit we- nigen Worten den Anspruch beschreiben, den die MadeFor Film GmbH beim „Tatort“ aus Dresden verfolgt. „Die Produzentinnen Tasja Abel und Nanni Erben arbeiten sehr gern mit jungen Teams und fördern den kreativen Nachwuchs“, sagt DoP Dino von Wintersdorff, der für die Produktionsfirma die Tatort-Folge „Katz und Maus“ drehte. „Und die MadeFor ist schon immer mutig gewesen in der Auswahl der Filmschaffenden, die diese Tatorte für den MDR umsetzen.“ Da passte Dino von Wintersdorff gut ins Bild. Er hatte 2014 mit seinem Studienkollegen Gregory Kirchhoff auf Mallorca dessen Debütfilm „Dusky Paradise“ gedreht.

„Super Low Budget, Super Indie“, fasst er zusammen. „Mit allem Rock’n’Roll, der dazugehört! Aber es ist tatsächlich alles aufgegangen und der Film wurde gut angenommen.“ 2019 folgte als weitere Zusammenarbeit der beiden „Das Baumbacher Syndrom“, der auf Netflix lief. Dort war das Budget zwar schon etwas größer, doch Regissseur und DoP blieben beim Stil, den sie gemeinsam entwickelt hatten. „Unsere Projekte haben immer sehr interessante Erzähl- weisen, durchaus international und Indie-geprägt, wo man vielleicht eine Einstellung auch mal länger stehen lassen kann oder etwas durch eine Heranfahrt erzählt“, erläutert Dino von Wintersdorff. „Und dieser Geist des Independent Films, der die Zuschauer etwas entdecken lässt und einen ganz ruhigen, eigenen Rhythmus entwickelt, ist wohl bei der MadeFor und dem MDR ganz gut angekommen!“

Katz und Maus

So gerieten Gregory Kirchhoff und Dino von Wintersdorff an den Dreh von „Katz und Maus“ – und wollten sich auch dort von den üblichen Erzählweisen des Sonntagabendkrimis abwenden. „Man muss natürlich bei 22 Drehtagen einem gewissen Pragmatismus folgen“, erklärt der DoP. „Es wird ja beim ,Tatort‘ oft mit zwei Kameras gleichzeitig gedreht, einfach damit man schnell und effizient dreht und genug Material schafft. Aber es stehen eben oft auch gute visuelle Konzepte dahinter, so dass die in der Regel ganz schick aussehen! Wir fanden es sehr reizvoll, das Buch, das eher ein Thriller und kein klassischer Krimi ist, visuell auch so umzusetzen.“ [14953]


Hier können Sie den Artikel “Unfassbar filmisch” aus unserer Ausgabe 12.2021 kostenlos herunterladen!


 

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