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DoP Johannes Louis dreht Dramaserie „Rurangi“ in Neuseeland

Free Download: Fortschrittlich arbeiten – DoP Johannes Louis

Der Berliner DoP Johannes Louis ist für seine visuell innovativen Werke bekannt, darunter „Cleo“ und der mit dem Deutschen Kamerapreis 2017 ausgezeichnete Kurzfilm „Berlin Metanoia“. Johannes Louis erzählte uns im Heft 10.2021, warum er für die Serie „Rurangi“ von Regisseur Max Currie einen Trip in Südamerika abbrach und direkt nach Down Under flog. Außerdem berichtet er von dem sehr fortschrittlichen Umgang mit Minderheiten in der neuseeländischen Filmbranche. Hier gibt es nun den kompletten Artikel zum kostenlosen Download!

Einmal in Neuseeland drehen! Die Landschaften bereisen, in denen Peter Jackson „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ drehte! Davon träumen viele Filmemacher. Für DoP Johannes Louis wurde dieser Traum wahr, allerdings auf ganz unerwartete Weise. 2014 war Louis Teilnehmer der Berlinale Talents, damals noch Berlinale Talent Campus. Bei der parallel zur Berlinale verlaufenden Nachwuchsveranstaltung werden aufstrebende Filmemacher aus allen Nationen und Gewerken nach Berlin eingeladen. Hier bekommen sie eine Woche lang teils exklusive, teils öffentliche Workshops und Vorlesungen angeboten. Nicht selten waren hoch renommierte Filmschaffende zu Gast und gaben ihr Wissen weiter, darunter Michael Ballhaus, Christopher Doyle oder Wim Wenders.

SMS aus NZ

Johannes Louis hatte von 2006 bis 2014 an der Filmuni Babelsberg Kamera studiert und freute sich im Februar 2014 auf die Begegnungen mit Filmschaffenden aus aller Welt. Hier traf er Regisseur Max Currie. Currie begann seine Medienkarriere in den frühen 2000er Jahren als Reporter und Realisator bei der neuseeländischen Magazinsendung „Queer Nation“. Die halbstündige, wöchentlich ausgestrahlte Sendung für die LGTBQ+-Community gilt als eines der ersten professionellen, national ausgestrahlten Formate seiner Art. In den Folgejahren schrieb Currie für zwei Dramaserien, drehte eigene Kurzfilme und ging dann für ein Jahr nach Berlin. Er lernte Deutsch, entwickelte Stoffe und nahm schließlich 2014 an den Berlinale Talents teil, kurz bevor sein Langfilmdebüt „Everything we loved“ seine Premiere feierte. [14811]


Hier können Sie den Artikel “Fortschrittlich arbeiten” aus unserer Ausgabe 10.2021 kostenlos herunterladen!


 

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