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DoP Samuel Lay über den Super-16-mm-Kurzfilm „Dark Matter“

Free Download: Alles akkurat belichtet

Das Bachelorprojekt von drei Studenten der Hochschule Offenburg sollte etwas Besonderes sein. Also entschied das Team um DoP Samuel Lay, auf 16 mm zu drehen. Das klappte erstaunlich gut, dank genauer Vorbereitung des Drehteams und fachlicher Unterstützung von Cinegrell und Kodak.Wir sprachen mit Kameramann Lay in unserer Ausgabe 4.2022 über den Workflow. Hier gibt es nun den kompletten Artikel zum kostenlosen Download!

PDF-Cover des Downloads "Alles akkurat belichtet"

Warten auf den Fusselcheck: Das hatten die Teammitglieder des Studentenprojekts „Dark Matter“ bis dato bei ihren Studienfilmen noch nicht erlebt. Zu sehr ist dafür die Lehre des Studiengangs Medien, Gestaltung & Produktion an der Hochschule Offenburg auf die mittlerweile gängigen digitalen Produktionswege ausgerichtet. Das war einer der Gründe, weshalb DoP Samuel Lay, Regisseur Daniel Bauer und Komponist Jan Pattscheck sich dazu entschieden, ihren Film auf 16 mm umzusetzen. Dabei gingen sie keinesfalls blauäugig vor. Nicht nur basierte die Entscheidung für chemischen Film vor allem auf einer inhaltlichen und ästhetischen Auseinandersetzung mit dem Stoff, sie wurde auch angemessen in Zeitplanung und Kalkulation angelegt. Viel Verantwortung dafür trug Samuel Lay, Mediengestaltungsstudent mit Schwerpunkt Kamera.

Handwerk und Kunst

Lay wuchs in einer filmaffinen Familie auf und bekam mit 16 Jahren seine erste Kamera in die Hand. Anfangs noch von Belichtung und Technik überfordert, brachte er sich schnell die Grundlagen bei und experimentierte in der Schulzeit unter anderem mit Sommercampvideos, mal ein bisschen Animation, dann eigene Musikvideos. So war früh der Wunsch vorhanden, dies über ein Studium zum Beruf zu machen. Auf einer Ausbildungsmesse wurde ihm die Hochschule Offenburg empfohlen, da das Studium hier zwar auch Filmproduktion, aber auch Mediengestaltung und weitere Aspekte beinhalte.

„Ich hatte immer irgendwie Lust auf Kamera“, sagt Lay. „Das ist für mich der perfekte Mix aus Handwerk und Kunst. Seit dem ersten Semester habe ich bei anderen Studentenprojekten immer in den Departments Licht oder Kamera geholfen.“ Das Studium ist generalistisch aufgebaut, in den ersten drei Semestern geht es um die Grundlagen in Fotografie, Grafikdesign, Animation und vielem mehr. Ab dem Praxissemester wird es ernst: Hiermit wird der Studienschwerpunkt vorbereitet. Lay wählte dementsprechend eine Filmproduktionsfirma und wirkte dabei an Dreharbeiten von Studentenfilmen der Filmakademie Baden-Württemberg mit. [15090]


Hier können Sie den Artikel “Alles akkurat belichtet” aus unserer Ausgabe 4.2022 kostenlos herunterladen!


 

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